Freiheyt ist über silber vnd gold.
In cauea minus benè canit luscinia.

Es hat kein Nacht gall so genůg im kefich / sie sůcht lieber dauß jhr speiß. Der will thůts / sprach einmal ein baur / da kußt er einn schlegel. Verhebter vogel singt übel. Will geht für gold / sprach der Papegey im korb.

Gott wil daß wir frei ausserhalb des kef chesingen /hat drumb das vogelhauß des gsätzes zerbrochen /daß wir jhm in freiheyt des geystes dieneten mit der frommkeyt / so vor Got gilt. Daher sein new volck ein frei volck wöllen nennen / Psal. 110. Dann wo der geyst Gottes ist / da ist freiheyt. Die aber den geyst Cheistimt haben / seind nit sein.


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Zitationsvorschlag für diese Edition
TextGrid Repository (2026). Egenolff, Christian. Freiheyt ist über silber vnd gold. Corpus of Literary Modernity (Kolimo+). https://hdl.handle.net/21.11113/4jcj1.0