Er hat gůt vnd můt verlorn.

Droben ist gesagt / Ein junger man kan neun mal verderben / dennoch genesen. Denn ob er gleich das gůt verleuret / so behelt er doch den můt vnd gedancken /anders zugewinnen / damit er das erst gewunnen hat.

Denn es sol ein junger man thůn wie die tauhe / die gleichwol jmmer wid eyer legt / vnn junge zeucht / ob mannir jre jungen schon offt raubt: Ist gůt verlorn /durch fleiß vnd nachtrachten des mannes kan es wider erlangt werden.

Wenn aber gůt vnd můt fellt / so verzagt der man an seinem fleiß vnd arbeyt / schafft nichts mehr / wirt träg / faul / vnd verarmet also.


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Zitationsvorschlag für diese Edition
TextGrid Repository (2026). Egenolff, Christian. Er hat gut vnd mut verlorn. Corpus of Literary Modernity (Kolimo+). https://hdl.handle.net/21.11113/4jcg9.0