Gotts armůt ein säcklin vol.
Lysistrati diuitias habes.

Dv bist wol gearmet. Er ist weit gebrüst / vnd lang gearmet. Du hast lang arm / kansts wol erreychen.

Lysistrati reichthumb ist ein betelsack. Also spricht mann: Ich bin keim Goldschmid / vnd kein Wirt mir nichts schuldig / Wann ich vffspring / so regt sich all mein narung / Mir verbrennet kein hauß / verdirbt kein habern / erfreurt kein wein / stirbt kein vihe / ich förcht weder räuber noch dieb / So gib ich keinn zinß noch zoll / auch kein schatzung nit / Vnnd hab mangel gnůg alles dings / so mann erdencken mag.


Lizenz
CC-BY-4.0
Link zur Lizenz

Zitationsvorschlag für diese Edition
TextGrid Repository (2026). Egenolff, Christian. Gotts armut ein säcklin vol. Corpus of Literary Modernity (Kolimo+). https://hdl.handle.net/21.11113/4jc31.0