Kein übels bleibt vngestrafft.
Semper uirgines Furiæ, Erinnyes.

Die straff bleibt vmb die sünd nicht auß. Der todt ist der sünd sold / vnn obendrauff.

[322] Erinnyes oder Furie / dichten die Poeten / seind die straffgöttin / die lassen sich mit miet vnd gaben nit biegen / betriegen / oder corrumpiern / darumb bleiben sie allweg jungfrawē. Das mag jm einer wol dencken lassen.

Die sünd büßt sich selbs Gschleck wil streych haben. Wann der Teuffel ledig wirt / so hüte dich. Vntrew trifft zuletzst jren herrn.

Wann der krůg lang ghen wasser gehet / so bricht er zuletzst. Böser rath ist des rathgeben todt.


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Zitationsvorschlag für diese Edition
TextGrid Repository (2026). Egenolff, Christian. Kein übels bleibt vngestrafft. Corpus of Literary Modernity (Kolimo+). https://hdl.handle.net/21.11113/4jbwk.0