Hören das graß wachsen.

Die flöhe hůsten. Einer lauß ein steltzē machen. Wider die naßweisen / die auffsätzig / auff ieden hafen einn deckel / vnd für iede fläschen einn zapffen finden / vnd auff all ding stoltz / ein oben drauff haben. Wann hoffart ein kunst were / so wer diser lang Doctor / Wers dann ein kranckheyt / so wer er langest todt.

Man lißt von eim esel / der habe heylthumb tragen /Als nun die baurn die kappen abzogē gegen dem heylthumb / meynet der esel man meynt jn / gschwall auff / vnd wolt nicht mehr tragen / da schlůg jn sein herr /vnd lůd jm fürter säck auff / sprechende: Esel man meynt nit dich / sonder das heylthumb. Er ist so hoffertig / [298] daß er stinckt. Rüch hoffart wol / so wer diser eitel Bisem.

CC-BY-3.0


Rechteinhaber*in
Kolimo+

Zitationsvorschlag für dieses Objekt
TextGrid Repository (2026). Collection 69. Hören das graß wachsen. Hören das graß wachsen. Corpus of Literary Modernity (Kolimo+). Kolimo+. https://hdl.handle.net/21.11113/4jbm0.0