Es můß ein ding einen anfang haben.

Alle ding haben einen anfang / vnnd der ist [161] gemeynlich gering. Der Römer gewaltigs Reich hůb gar schlecht an. Wann sie außzogen zukriegen / so steckten sie an einen zaunstecken ein büschlein häw zum panier / wie Ouidius schreibt / vnd wurden hernach so mächtig / daß sie die welt innen hetten / biß an Persien vnd Indien. Wann aber nun etwas angefangen ist /so schickt es sich selbs / vnnd wechßt / vnd nimpt zů von tag zu tage / biß es übersich steiget. Dann es můß ein ding einn anfang haben. Es laßt sich offt etwas ansehen / also schlecht vnd geringe / daß mans verachtet / Aber weise leute verachtens nit / sond sprechen: Es můß ein anhebē sein eins dings.


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Zitationsvorschlag für diese Edition
TextGrid Repository (2026). Egenolff, Christian. Es muß ein ding einen anfang haben. Corpus of Literary Modernity (Kolimo+). https://hdl.handle.net/21.11113/4jccw.0