Faulheyt lohnet mit armůt.

Vnser Herr Gott hat alle menschen zur arbeyt erschaffen / vnnd wer schalantzen vnnd mässig gehet / der veracht Gottes schöpffung. Darumm sol er auch schēdlich arm sein / also sol von Got die faulheyt belonet werden. Salomō sagt: Wer seinn acker mit fleiß bawt / der sol brots gnůg habē / vnn wer müssig geht / der solmangeln Die arbeyt ist vnser / die sorge ist Gottes / wie die arbeit gerathē sol. Ein jedsol sein handwerck vnn hādel statlich treibē / am selbigē wed tag noch nachtrüwig sein / vnn got befelhen / wie diß alles gerathen sol.


In schand vnd vnehr müß verzagen /
Der frisch starck in seinn jungen tagen
Nit hat gedacht auff einn alten man /
Der růh / gůt gmach / vnd fried sol han.

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TextGrid Repository (2026). Egenolff, Christian. Faulheyt lohnet mit armut. Corpus of Literary Modernity (Kolimo+). https://hdl.handle.net/21.11113/4jbq4.0