Ein ieder warte des seinen / vnd lauff nicht ferne.

Ein ieglicher handel wil einen eygnen gantzen menschen haben. Es werden die leut selten reich / die von einer statt in die ander ziehen. Item / die vil handtwerck lernen / mögen nicht gedeien / dann sie lernen keins wol / eins hindert das ander. Die Römer haben[83] gesagt: Es sol einer nit zuuil ackers haben / sonder wenig / vnd sol des wenigen wol warten vnd pflegen. Wir Teutschen sagen: Wann iemand vier kü hat / vnd derselbigen wol wartet / seind nützer dann acht / der mann nicht wol wartet. Soll ein steyn bewachsen vnd mosig werden / so můß er lang still an einem ort ligen / sonst bewachset er nicht. Außgehn ward nie so gůt /innen bleiben ward vil besser.


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Zitationsvorschlag für diese Edition
TextGrid Repository (2026). Egenolff, Christian. Ein ieder warte des seinen - vnd lauff nicht ferne. Corpus of Literary Modernity (Kolimo+). https://hdl.handle.net/21.11113/4jbjd.0