Gott walts / ist aller bit můtter.
In Gottes namen faren wir.

Daß ein Gott sei / ob allen / ist allen völckern von natur eingepflantzt. Daher haben die Alten all jr händel vnd anfäng mit bitt vnd anrüffen vntödtlichen götter vnd glücks angefangen. Ja sie haben keynn trunck gethon / oder eynen trunck bracht / sie haben allwegen eynes Gottes oder verdienten menschen darbei gedacht. Der erst trunck gehört Joui Olympio / Der ander den grossen Herren zů / Der dritt becher ward in des grossen Gotts Jupiters namen auß getruncken. Daher dann das Sprichwort / Seruatori tertius / Der drit trunck ist Gotts / das drit ist Göttlich / etc. geflossen ist. Im spiel vnd werffen ward Mercurius angerůffen / In gastungen ward des gůtten Engels gedacht.


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Zitationsvorschlag für diese Edition
TextGrid Repository (2026). Egenolff, Christian. Gott walts - ist aller bit mutter. Corpus of Literary Modernity (Kolimo+). https://hdl.handle.net/21.11113/4jb61.0