[7r]
An
Eine Hochlöbliche philosophische Fakultät
der (Königl.)Königlichen Universität zu Berlin.

Da ich den Wunsch hege mich, wenn es Einer H[och-]
löblichen philosophischen Fakultät gefallen haben wi[rd]
mir, nach erfolgter Vertheidigung der der Hochdersel[ben]
von mir eingereichten Dissertation, die philosophis[che]
Doctorwürde zu ertheilen, - an der hiesigen Univ[er-]
sität
als Privatdocenten zu habilitieren und es, s[o]
viel mir bekannt, Einer (Hochlöbl.)Hochlöblichen Fakultät statuten[-]
mäßig anheim gegeben ist die Verbindung des
zur Habilitätion erforderlichen Probevorlesung un[d]
der Disputation und Promotion in einem und demsel[ben]
Act zu gestalten, so erlaube ich mir an Hochdies[elbe]
die gehorsamste Bitte um hochgeneigteste E[r-]
theilung der Erlaubniß die von mir auszuarbeitende
Probevorlesung, über die Logik als reine speculative
Philosophie, unmittelbar nach erfolgter Promot[ion]
zu halten. Ehrerbietigst verharre ich

Einer (Hochlöbl.)Hochlöblichen Fakultät
ganz gehorsamster
Leopold von Henning.

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Zitationsvorschlag für diese Edition
TextGrid Repository (2023). Henning, Leopold von. 14. Januar 1821. von Henning an Philosophische Fakultät. Wirkungsgeschichte von Goethes Werk „Zur Farbenlehre“ in Berlin 1810-1832. https://hdl.handle.net/21.11113/0000-000F-C014-1